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freuten sich die kleinen Feen, endlich eine Wohnung
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gefunden
zu haben,in der sie sich richtig wohlfühlten,
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und
sie spielten Versteck in der Blüte, schaukelten und
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sangen
Feenlieder. Sie waren eigentlich ziemlich
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glücklich,
wenn da nicht die Zwergentrolle gewesen
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wären;
dunkle Gesellen, die jede Nacht versuchten,
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an den
Rosenstielen zu rütteln, bis die kleinen Feen
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aus
den Blüten herausfielen. Und lagen sie erst einmal
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am
Boden, dann konnte man sie richtig ärgern und
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ihnen
schlimme Streiche spielen.
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Das
war sehr gemein, aber leider gibt es immer welche,
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die es
nicht ertragen können, wenn andere glücklich
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sind.
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So
setzten sich die Feen zusammen und beratschlagten,
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was zu
tun sei: sollten sie ihre Blüten verlassen und
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sich
woanders ein Zuhause suchen? Sollten die Zwergen-
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trolle
ihr Ziel erreichen, nur weil sie stärker waren?
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Nein,
das war ungerecht, und so schmiedeten die Feen
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einen
Plan:
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Am
nächsten Tag, als die Sonne schien und die Vögel
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sangen,
gingen sie in den Wald und sammelten
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Kastanien.
Unter großer Mühe brachen sie von deren
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Schalen
die spitzen Stacheln ab und klebten sie mit
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Eibensaft
an die Stiele der Rosen. Das war eine schwere
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Arbeit
für die kleinen Feen, aber sie hatte sich gelohnt:
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Als am
Abend die Zwergentrolle an den Stielen rütteln
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wollten,
um die Feen aus den Blüten herauszuschütteln,
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zerstachen
sie sich ihre kleinen Hände, liefen laut
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schreiend
weg und ließen die Feen von diesem Tage an
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in
Ruhe.
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Und
seit dieser Zeit haben die Rosen Dornen und an
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manchen
Tagen findet man zwischen den Blüten-
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blättern
noch eine kleine Fee.
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Dann
lass sie ruhig schlafen.
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