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Drachensee
III
Auf
des Fischers Steg saßen sie und zogen vorsichtig das
Netz ihres Lebens aus der Tiefe des Wassers.
Das
verschlungene Band schimmerte golden in der Sonne, aber es
war dünn und schadhaft an mancher Stelle.
Würden
die alten Knoten halten?
Was birgt das Netz, gelänge
es, es weiter zu heben, befreit vom Unrat des Sees, von
den achtlos oder mutwillig hineingeworfenen Dingen der
Menschen?
Man muss weiterziehen, säubern und
flicken, festzurren die Knoten, die sich lösten in
zeitloser Zeit.
Dann gelangt man zum Grund des
Netzes und findet den Schatz, den man gesucht ein Leben
lang.
Wenn
man nur will.
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