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GESCHLUCKT
Schreie
in der S-Bahn. Die Mutter tröstet ihr Baby mit sanften
Worten. Sie sollte froh sein, dass ihr Kind noch frei
schreien kann. Ich kann es nicht. Doch auch ich konnte es
einst.
FESTGEKRALLT
Sieh
dir meinen Nacken an. Die Einsamkeit ist alt. Sie zeichnet
mich für jedermann und hat sich festgekrallt.
Die
Einsamkeit ist Menschenscheu. Sie treibt mich weg von
hier. Sie hasst, worüber ich mich freu. Sie will, dass
ich krepier.
Sieh
dir meinen Nacken an und leg den Arm um mich Die Einsamkeit
ist Menschenscheu und fürchtet deshalb dich.
Sie
macht sich an mein Leben ran, drum jag sie bitte fort. Sie
springt dann einen andern an, denn das ist ja ihr Sport.
LACHENDE
MENSCHEN
In
Bussen und Bahnen, bei lachenden Menschen, auf Straßen,
in Häusern, bei lachenden Menschen
glaube
ich schweigend, alle lachten über mich, weil ich
selbst nicht mehr lachen kann.
HERR
TAXIFAHRER 
Herr
Taxifahrer, bitte an einen Ort, an dem es mich nicht gibt.
Die
Kälte dringt in meine Ohren ein.
Herr
Taxifahrer, auf nie mehr Wiedersehen, Sie haben versagt.
Ich
muss weiterirren, um einen Ort zu suchen, an dem Ohren
nicht dazu da sind, um vom kalten Wind zu schmerzen.
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