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Totentanz
Jedesmal, wenn
ich rote Tränen weine,
lade
ich den Tod ein, mit mir zu tanzen.
Wir reichen uns die
Hände Und tanzen Walzer auf denen, deren rote Tränen
versiegten.
Immer schneller! Euphorie, Trance! Der
Tod und ich tanzend lachend.
Mein Blut beginnt zu
trocknen, der Tanz neigt sich dem Ende zu. Ich frage den
Tod, ob ich nicht länger hier verweilen darf. Er
streicht über mein Gesicht, Haar und die Narben meiner
Arme, welche Zeugen sind vergangener Tänze und gibt
mir lachend seine Antwort:
Bald darfst du ewig hier
verweilen, jedoch hat jede Seele ihren Partner. Nicht ich
bin derjenige, sondern ein menschliches Wesen, welches auch
oft zum Tanzen zu mir kommt. Deine Suche wird bald beendet
sein und dann, wenn ihr bereit seid, dürft ihr auf
ewig über die Toten tanzen zusammen mit den vielen
anderen. Mit einem Handkuss verabschiedet er sich.
Ich
finde mich in der anderen Realität wieder, das Messer
noch in meiner Hand, das Blut getrocknet.
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