Tränenlied

Wo ist die Hoffnung hin
Wo leuchtet mein Stern
Mein Herz
Mein Tag
alles in schwarz gehüllt
Flucht ins Nichts
Tränenschleier über meinen Augen
Nebelverschwommen
Die Welt geht unter vor meinen Augen
ertrinkt in Tränen
Schmerzen
Unglaublicher Schmerz
Keiner versteht
Keiner sieht
Wohin mit meinem Leben
Wohin mit meinen Tränen
Wer zählt sie
Wer macht sich die Mühe
Angst
die mir den Atem nimmt
Seufzendes Herz
Trage mich auf deinen Schwingen
hinauf zum Himmel
zu den Sternen
Mögen sie mir
ein wenig von ihrem Lebenslicht spenden
Damit ich die restlichen Tage
auf dieser Erde vollbringen kann





Sehnsucht

Ich suche
Nach einem Stern
Nach einem Funken
Nach einem Lichtblick im Dunkel des Lebens
Eine furchterregende Nacht hat sich über mich ausgebreitet
Schön aber voller Grausamkeiten
Einsam und doch so laut dass mir die Sinne schwinden

Ich suche
Nach dem Tropfen
Nach dem Elixier
Das mir mehr schenkt
Mehr Leben
Mehr Sinn
Mehr Freude
Mehr Liebe
Wie Hunger und Durst zugleich brennt dieser Schmerz in mir
Doch was diesen Hunger, diesen Durst stillen könnte
Das kann ich kaum in Worte fassen
Zu groß
Zu mächtig
Zu übermenschlich
Und doch so klein und unscheinbar ist diese Sehnsucht

Meine Suche
Mein Weg
Mein Lebenspfad
Führt mich an der Hand der Sehnsucht zum Ziel
Zu einem neuen Tor
Zu einer Pforte
In ein anderes Sein

Ist dies mein Stern?
Ist dies mein Lichtblick?
Wo ist der Sinn darin?
Vielleicht
Bedeutet es ja
Dass jeder Weg ein Ziel sein kann
Dass jede Hoffnung
Jeder Traum
Ein Lichtblick für uns ist

Das würde bedeuteten
Dass ich mein Leben lang
Diese Sehnsucht in mir fühlen würde
Dass jeder Traum, jede Träne, jedes Lachen, jeder Wunsch und jede Liebe
Ausdruck dieser Sehnsucht wäre
Dass jeder Augenblick der Hoffnung, Trauer und Freude ein Ausdruck des Lebens
wäre

Das würde heißen, dass ich mein Leben lang Hunger und Durst verspüren werde...

Wie seltsam das Leben doch ist...
Ich versuche zu finden
Gehe ein Leben lang einen Weg auf der Suche nach dem Licht
Und stehe doch immer im Dunkeln
Mein Leben ist die Suche
Die Suche ist das Leben
Sehnsucht
Nach beidem
Vervollkommnen es...

Liebe

Heute Nacht
Sah ich die wahre Liebe
Die einzige Liebe
Die glücklich macht
Die Liebe, die ohne Lüge lebt
Nur von Hoffnung und funkelnden Sternen sich ernährt
Die eine Liebe, die Menschen glücklich macht
Und nicht suchend
Sie kam zu mir
Einfach so

Ich sah sie im Traum
Undeutlich
Fast verschwommen
Und doch gleichzeitig so klar
So hell und rein
Noch schöner als die Sonne selbst
Und die Funken aller Sternschnuppen

Sie war mir nah
Diese Liebe
Nur kurz
Nur eine Traumsekunde lang
Und doch
Eine Ewigkeit wie mir scheint
Sie berührte mich
Ganz sanft und doch so tief
Unauslöschlich
Unvergesslich

Oh Liebe
Wahre Liebe
Komm zurück zu mir
Komm und nimm mich in die Arme

Welch ein Traum war das
Nur ein Traum?

Ich wollte sie nie finden
Diese Liebe
Nun begegnete sie mir im Traum
Nun will ich sie finden
Kann nicht mehr leben ohne sie
Wo . wo soll ich nur suchen
Ein Traum ist zu kurz für meine Sehnsucht
Ein Traum ist zu zerbrechlich für meinen Lebensdurst

Diese Liebe
Dieser Traum
Wo finden ich sie?
Ich möchte laufen, rennen, sie suchen
Ganz schnell, eilig
Bis mir der Atem wegbleibt
Dennoch weiß ich, dass ich so nur vor ihr weglaufen würde
Wo immer ich hingehen würde . ich würde sie nirgends finden

Ich bin verzweifelt
Schreie gen Himmel
Erflehe eine Antwort
Einen Weg

Ganz langsam setze ich mich in das weiche und taufeuchte Gras
Vergrabe meinen Kopf in meinen Händen
Und weine bitterlich

Nur kurz berührte sie mich
Nur kurz erwärmte sie mich
Und trotz dieses winzigen, kurzen Momentes
Spüre ich den Verlust tiefer
Qualvoller
Als irgend etwas anderes jemals zuvor

Sag mir, Liebe...
Wo bettest Du dein Haupt?
Wo legst Du dich zur Ruhe?
Ich möchte mich neben Dich legen
Und Deine Stille
Deine Wärme und Geborgenheit
Deine Wahrheit und Schönheit einfach nur einatmen

Wo finde ich Deinen Weg...?



von Karina